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Jahresrückblick 2006 ...
Gruppe 2
Schwedentour 2006
Zum 14. und letzten Mal planten und leiteten Hanne und ich eine offizielle TuS-Kanutour.
Wir freuen uns sehr
darüber,
dass die von uns begründeten Kanuwandertouren im TuS
auch
nach unserem Rückzug aus der
Verantwortung für den Kanupool fortgeführt werden.
In Tina und Matthias Dietrich haben wir hoch
motivierte und engagierte Nachfolger für
die
Organisation zukünftiger TuS-Kanutouren gefunden.
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Am 9. August machte sich die 2. Gruppe
der
TuS-Schwedenfahrer um 5:00 Uhr in der
Frühe
auf die Reise. Mit uns fuhren – wie
bereits
viele
Male zuvor – Hellmut Lichte,
Thomas Cremer
und
Michael Neldner.
Mit von der Partie waren erneut
Henri
Schwalm, der die letztjährige Tour
leider
krankheitsbedingt abbrechen musste, und
als
neue
Crewmitglieder Claudia Lichte,
Regina
Heick und
Manuela Missal, die das
weibliche Kontingent zu
unserer Freude
in ungewohntem Ausmaß verstärkten.
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Am Abend des Reisetages trafen wir mit
der
1. Gruppe im dalsländischen Skifors zusammen,
aßen zusammen
das
schwedische
Nationalgericht Kötbullar med lingon & potatis und saßen
noch eine Weile zum Klönen
beim
Abendtee am Lagerfeuer zusammen. Während die
1. Gruppe von Skifors in den See Västra Silen
und über die
Schleuse in Krokfors in den SeeÖstra Silen und zurück gepaddelt war, wollten wir
nach Lennartsfors in Vämland
weiterfahren
und von dort aus die Seen Foxen und Flötefjorden
befahren.
| Am Morgen des 10. August machten
sich
beide TuS-Gruppen auf die Reise. Die 1.
Gruppe
trat mit dem mitgebrachten
Gepäckanhänger die
Heimreise an, während
wir den von der 2. Gruppe übernommenen
Trailer mit den Booten ankuppelten,
um
zum
Startplatz unserer Tour zu gelangen.
Nicht
ohne uns zuvor beim Schleusenwärter
in Krokfors
mit
Lachsforellen (frisch und
geräuchert) versorgt zu
haben.
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In den folgenden Tagen paddelten wir durch die felsige, kiefernbestandene Inselwelt des
Foxen
und fanden auf
den
Inseln Getön und Bärön, im Flötefjorden auf der Insel Bockön,
beste
Lagerplätze, die zum Verweilen einluden.
Da das Wetter in dieser Zeit ziemlich
durchwachsen war
und sich täglich Regenschauer einstellten, blieben wir
auf Getön und
Bärön je zwei Nächte und
unternahmen von hieraus kleinere Touren in die Umgebung.
So lernten wir auch einmal das
Westufer
des Foxen kennen, wo wir einen sehr schönen,
für Gruppen geeigneten
Lagerplatz
entdeckten. Neben dem Paddeln in den klaren Seen
machten das naturgebundene Outdor-Leben
in
einer
sehr harmonischen Gruppe,
das gemeinsame Kochen auf offenem Feuer, die abendlichen
Teerunden und das
„Kubb“-Spielen (Wikingerschach) den Reiz der Tour aus. Trotz der ermüdend
langen
Hin-
und Rückfahrt ist der Ertrag
einer solchen Reise für alle Teilnehmer ein Gewinn,
wie
mir
immer wieder bestätigt wird. Wer vom Zauber der
traumhaft
schönen
schwedischen
Landschaft
Dalslands und Värmlands berührt wird, den zieht es immer
wieder
dorthin.
Peter Gabrielson
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